GASTSTUBE «ZUM GELBHORN»

Als Weiterführung der Äusseren Erscheinung «Zum Gelbhorn» wurde auch die Gaststube identitätsstiftend mit massiven Holzeinbauten in Eiche, in ein warmes und goldenes Licht getaucht. Modernisiert mit leistungsstarker Haus- und Gastrotechnik und guten Akkustikmassnahmen an den Decken wird dem körperlichen Wohl des Gastes während seines Aufenthaltes im Gastraum Rechnung getragen.
«Erinnerung an einen klassischen Gastraum mit Bartheke um 1900»
Der eingefügte Horizont in der Gaststube konserviert die dahinterliegende und schützenswerte Brandmauer aus dem 16. Jahrhundert. Zugleich wird sie zu einer Art suggestiven Wandvertäfelung inszeniert. Ein geometrisches Muster in mathematischer Abfolge in matten und glänzenden Streifen interpretiert historische Dekorationsmalereien oder Wandbespannungen aus der Zeit um 1900.
Was einst war und was aus der Bauforschung sowie Archäologie am Gelbhorn hervorgegangen ist, wird in den Toiletten des Restaurants, die sich im ehemaligen Bereich der offenen Küche im 1.OG befinden, auf kunstvoll russgeschwärzten Holzeinbauten in wissenschaftlichen Zeichnungen sichtbar gemacht.
Schwarz auf Schwarz, Glanz auf Matt – die Spuren der Vergangenheit sind sichtbar, doch ob man sie sehen will, bleibt jedem selbst überlassen.
Baujahr 2021/24
Bauherrschaft Bernd Reichert
Architektur Zweifel Architekt ETH SIA, Zürich
Schreiner Merk Raumgestaltung / Schreinerei Merk AG, Uster
Oberflächen wrkstadt Architektur und Handwerk, Volketswil
Gipserarbeiten Kradolfer Gipserhandwerk, Frauenfeld
Fenster Schmied Fenster, Teufen
Illustrationen Lynn Valance, Uster
Fotografie https://www.schaubstierli.com/projects








